Die Landwirte in den USA werden zur Ernte 2026 voraussichtlich den Anbau von Mais und Weizen einschränken, während bei der Sojafläche eine Vergrößerung des Produktionsareals zu erwarten ist. Das sind die Grundtendenzen der aktuellen Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zu den Anbauplänen der Farmer, die am Dienstag (31.3.) vorgelegt wurde. Durchgeführt wurden die Erhebungen in den ersten beiden Märzwochen. Somit dürften die durch den Nahost-Konflikt gestiegenen Preise für Energie und Dünger bereits in die Planungen der Landwirte eingeflossen sein. Bei Mais erwartet das Agrarressort eine Fläche von 38,57 Mio. Hektar; im Vergleich zum Vorjahr wäre das eine Verkleinerung des Anbauareals um 1,39 Mio. Hektar oder 3,5%. Die Weizenfläche sieht das Ministerium bei 17,72 Mio. Hektar; womit der Vorjahreswert um 630.000 Hektar beziehungsweise 3,4% unterschritten würde. Das US-Weizenareal schrumpft kontinuierlich. Mit den zur Ernte 2026 erwarteten Hektaren würde der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1919 markiert. Viele US-Farmer haben in den letzten Jahrzehnten ihren Anbauschwerpunkt in Richtung der profitableren Kulturen Soja und Mais verlagert. Die bereits mit Winterweizen bepflanzte Fläche liegt bei 13,11 Mio. Hektar; das sind 301.000 Hektar oder 2,3% weniger als im vergangenen Jahr. Um 1,41 Mio. Hektar beziehungsweise 4,3% größer als 2025 soll hingegen die Sojafläche ausfallen, hier wird mit 34,28 Mio. Hektar gerechnet. Bei der Ernte 2025 hatten die US-Farmer nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums insgesamt 432 Mio. Tonnen Mais und 116 Mio. Tonnen Sojabohnen eingebracht. Das Weizenaufkommen wird vom USDA mit 54 Mio. Tonnen Weizen angegeben, davon 38 Mio. Tonnen Winterweizen. AgE






