Ölsaatenmarkt
Zum Wochenschluss tendierten die Euronext-Rapsnotierungen seitwärts und notierten zum Sitzungsende unverändert bis +1,50 Euro/t freundlicher. Der alterntige Mai-Kontrakt beendete den Börsenhandel bei 502,25 Euro/t. Die kanadischen Canola-Futures zeigten sich am Freitag nach einem volatilen Handelstag moderat schwächer. Der Frontmonat Mai 2026 fiel an der ICE um -1,80 Can-$/t auf 726,50 Can-$/t. Im Fokus der Märkte steht vor allem der Iran-Krieg. Nachdem der Iran eine Ölraffinerie in Kuwait angegriffen hatte, legten die Rohölnotierungen erneut kräftig zu. Über das Wochenende spitzte sich der Konflikt dann weiter zu. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gegeben, um die Straße von Hormus komplett freizugeben. Sollte diese Forderung nicht erfüllt werden, wollen die USA die Energieanlagen des Iran zerstören. US-Sojakomplex: Am vergangenen Freitag litten die Sojabohnen- und Sojaschrotfutures an der CBoT unter Gewinnmitnahmen und notierten zum Börsenschluss im roten Kursbereich. Die Sojaölpreise zeigten sich in der Nähe des Vortagsniveaus. Innerhalb der heutigen Computerbörse leuchten alle drei Sojaprodukte grün auf. Der weiter eskalierende Nahost-Konflkt verunsichert die Marktteilnehmer immer mehr. China hat derweil die Einfuhrbestimmungen für brasilianische Sojabohnen bezüglich des Verunreinigungsgrades gelockert. Bislang galt hier eine Null-Toleranz-Politik. Anfang des Monats konnten mehrere Handelsschiffe wegen Problemen bei den Hygienekontrollen in Brasilien nicht Richtung China auslaufen. Diverse Großexporteure stoppten daraufhin die Sojabohnenexporte nach China. Weil ein längerer Handelsstopp die Verhandlungsposition gegenüber den USA schwächen würde, hat China nunmehr die Bestimmungen entsprechend angepasst! Getreidemarkt
Euronext: Am Freitag gaben die Weizenkurse in Paris nach und der Frontmonat schloss mit 203,25 /to (-3,75). Die Termine für die kommende Ernte verloren bis zu -3,75 /to und die Schlusskurse lagen zwischen 211,75 und 225,25 /to. Die Aufwertung des Euro belastete am Freitag die Getreidepreise in Europa ebenso wie die verstärkten Gewinnmitnahmen am Wochenende an der Euronext und CBoT. Laut den Analysten von FranceAgriMer hat sich am Zustand der französischen Weichweizenbestände nichts geändert und weiterhin sind 84% in bester Verfassung. Gegenüber dem Vorjahr ist dies allerdings ein Plus von 10%. Die beiden vorderen Euronext-Maisnotierungen notierten zum Wochenende schwächer und gaben bis zu -2,50 /to nach. Die Schlusskurse lagen hier bei 208,00 bzw. 209,75 /to. Der positive Trend der letzten zwei Handelstage konnte zum Wochenende nicht fortgesetzt werden und der jeweilige Maitermin an der CBoT und auch in Kansas gab -12,75 US-Cent/bushel nach. Der Schlusskurs lag bei 595,25 bzw. 606,25 US-Cent/bushel. Den Marktteilnehmern zufolge sorgten Gewinnmitnahmen, negative Vorgaben vom Mais- und Sojakomplex sowie die kurzfristigen Aussichten über Niederschläge in den südlichen Anbauregionen für schwächere Schlusskurse. Für die kommenden Wochen wird allerdings überwiegend trockenes Wetter erwartet. ZMP






