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Keine Bewegung

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Das Angebot auf dem EU-cist hitzebedingt rückläufig, fällt aber immer noch größer aus als die witterungsbedingt ebenfalls gesunkene Nachfrage. Dem daraus resultierenden Preisdruck wurde bislang mehrheitlich nicht nachgegeben. Danish Crown senkte jedoch seinen Auszahlungspreis für die kommende Woche.

In der Europäischen Union drückt die aktuelle Hitzewelle sowohl das Angebot an Schlachtschweinen als auch die Nachfrage. In der Folge blieb es auch zuletzt bei einem Überangebot an Schlachttieren. Dem daraus resultierenden Preisdruck wurde bislang nicht nachgegeben. In der kommenden Woche sinkt aber der Auszahlungspreis von Danish Crown (DC). Hierzulande legte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Leitpreis am Mittwoch (24.6.) erneut bei 1,50 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (SG) fest. Und auch der Ferkelpreis veränderte sich nicht. Er wurde am Freitag abermals bei 40,00 Euro pro Tier fixiert. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) sieht den Handel mit Schlachtschweinen durch ein großes Aufkommen an Tieren belastet, das auf eine witterungsbedingt "recht verhaltene Fleischnachfrage" trifft. Sowohl im Großhandel als auch seitens des Einzelhandels seien die Geschäfte recht ruhig. Die Endverbraucher hätten derzeit weniger Lust am Fleischverzehr als sonst. Dennoch könnten die zur Vermarktung stehenden Schweine fortlaufend abgenommen werden. Der Österreichische Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV) beließ seine Notierung ebenfalls unverändert, und zwar bei 1,52 Euro/kg SG. Das moderate Angebot sei noch zu groß für die gegenwärtige Nachfrage, erläuterte der Verband. Und auch im Export gebe es Marktdruck. In dieser Lage hofft der VLB, "dass jegliches gesellschaftliche Event in diesem Zeitfenster reichlich Schweinefleisch auf die Teller bringt". DC: Angebot muss sinken Die belgische Danis-Gruppe zahlt in der aktuell laufenden Woche 1,12 Euro/kg Lebendgewicht (LG) und damit ebenso viel wie in der Woche zuvor. Und auch bei Danish Crown blieb der Preis in der aktuellen Woche bei unverändert 1,19 Euro/kg SG. Für die kommende Woche senkte der dänische Konzern seinen Auszahlungspreis jetzt aber umgerechnet um 5 Cent auf 1,14 Euro/kg SG. Laut DC hat das anhaltende Überangebot an Schweinefleisch den Preisdruck weltweit weiter erhöht. Die Verkäufer seien immer noch bereit, große Mengen an Teilstücken zu ungünstig niedrigen Preisen zu verkaufen, um Einfrieren und Lagerhaltung zu vermeiden. Für eine Erholung des Marktes müsse das Angebot sinken. Aufschlag kurz vor der Urlaubszeit In Spanien trat der Preis in der laufenden Woche ebenfalls auf der Stelle. So werden an der Agrarbörse von Bellpuig westlich von Barcelona derzeit 1,29 Euro/kg LG gezahlt. Unterdessen ging die Notierung am Marché du Porc Français um 0,6 Cent auf 1,473 Euro/kg SG nach oben. In Italien schwenkten die Preise kurz vor Beginn der Urlaubszeit in eine leichte Aufwärtsbewegung ein. Frei vermarktete Schlachtschweine mit einem Gewicht von 138 bis 156 Kilogramm werden derzeit für 1,342 Euro/kg LG gehandelt, nach 1,339 Euro/kg LG in der Vorwoche. Die Notierung für Vertragsschweine derselben Gewichtsklasse erhöhte sich ebenfalls um 0,3 Cent, auf nun 1,464 Euro/kg LG. EU-Durchschnittspreis schwächelt Auf EU-Ebene ließ der Schlachtschweinepreis zuletzt etwas nach. In der Woche zum 21. Juni wurden Schlachtschweine der Handelsklasse E in den meldenden Mitgliedstaaten laut Angaben der EU-Kommission durchschnittlich für 156,43 Euro/100 kg SG gehandelt. Gegenüber der Vorwoche entsprach das einem Rückgang um 0,2%. Das Niveau des Vorjahres wurde deutlich um 26,6% unterschritten. Den mit 9,5% größten Preisabschlag meldete Lettland, gefolgt von Litauen mit 7,6% und Kroatien mit 7,2%. In Belgien ließ die Notierung um 4,4% nach, in Österreich um 3,2% und in den Niederlanden um 2,5%. Die Schweinehalter in Deutschland bekamen 1,8% weniger. Preisaufschläge waren selten und zum Beispiel mit jeweils 0,6% in Frankreich und Spanien eher klein. In Dänemark verzeichnete man aber einen großen Preissprung nach oben, und zwar in Höhe von 8,9%. AgE

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