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Großbritannien: Regen treibt Weizenfutures 2020

|   markttipps

Die Verzögerung der Weizenaussaat auf der Insel schürt die Befürchtungen um eine kleinere Weizenanbaufläche zur Ernte 2020. Das könnte sogar so weit führen, dass Großbritannien 2020/21 zum Nettoweizenimporteur wird.


Mit gemischten Gefühlen verharrt der britische Weizenmarkt zwischen den gegensätzlichen Tendenzen der alten und kommenden Ernte. Die Inlandspreise für prompte Ware erhielten Auftrieb von den festeren Inlandsnotierungen für Futterweizen. An der Börse in London legte der Fronttermin um umgerechnet 5 auf 161,50 EUR/t zu und tendierte auch über den Monatswechsel weiterhin fest. Unterstützung fanden die Futtergetreidepreise am Weltmarkt mit Hinweis auf eine schleppend verlaufende US-Maisernte sowie den

witterungsbedingt getrübten Ernteaussichten in Argentinien und Australien.


Allerdings wird der Kurszuwachs vom weiterhin reichlichen Exportangebot an Brotweizen begrenzt. Sowohl die EU-28 als auch die Schwarzmeerregion bieten unvermindert Partien am Weltmarkt an. Gleichzeitig werden die aktuellen Weizenpreise auf der Insel aber

auch durch die verzögerte Herbstaussaat getrieben. (AMI)

 

Die Verzögerung der Weizenaussaat auf der Insel schürt die Befürchtungen um eine kleinere Weizenanbaufläche zur Ernte 2020. Das könnte sogar so weit führen, dass Großbritannien 2020/21 zum Nettoweizenimporteur wird.
Mit gemischten Gefühlen verharrt der britische Weizenmarkt zwischen den gegensätzlichen Tendenzen der alten und kommenden Ernte. Die Inlandspreise für prompte Ware erhielten Auftrieb von den festeren Inlandsnotierungen für Futterweizen. An der Börse in London legte der Fronttermin um umgerechnet 5 auf 161,50 EUR/t zu und tendierte auch über den Monatswechsel weiterhin fest. Unterstützung fanden die Futtergetreidepreise am Weltmarkt mit Hinweis auf eine schleppend verlaufende US-Maisernte sowie den witterungsbedingt getrübten Ernteaussichten in Argentinien und Australien.
Allerdings wird der Kurszuwachs vom weiterhin reichlichen Exportangebot an Brotweizen begrenzt. Sowohl die EU-28 als auch die Schwarzmeerregion bieten unvermindert Partien am Weltmarkt an. Gleichzeitig werden die aktuellen Weizenpreise auf der Insel aber auch durch die verzögerte Herbstaussaat getrieben. (AMI)

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