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Getreidemarkt und Ölsaatenmarkt

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Insgesamt bewegen sich die Märkte in einem Spannungsfeld aus wetterbedingten Produktionsrisiken, geopolitischen Unsicherheiten und einer weiterhin zögerlichen internationalen Nachfrage. Euronext: Am Freitag gaben sämtliche Weizenkurse in Paris nach und die späteren Termine verloren ihre Vortagsgewinne. Der Maikontrakt notierte am Tagesende mit 191,25 €/to (-2,25) und die nachfolgenden Futures schlossen in einer Bandbreite von 204,50 und 220,50 €/to.

Getreidemarkt
Insgesamt bewegen sich die Märkte in einem Spannungsfeld aus wetterbedingten Produktionsrisiken, geopolitischen Unsicherheiten und einer weiterhin zögerlichen internationalen Nachfrage. Euronext: Am Freitag gaben sämtliche Weizenkurse in Paris nach und die späteren Termine verloren ihre Vortagsgewinne. Der Maikontrakt notierte am Tagesende mit 191,25 €/to (-2,25) und die nachfolgenden Futures schlossen in einer Bandbreite von 204,50 und 220,50 €/to. Berichten zufolge hat sich an dem Zustand der französischen Weichweizenbestände nichts geändert und weiterhin befinden sich 84 Prozent in bester Verfassung. Gemäß Agrifixpreis.de werden die Preise z.B. für Brotweizen Hamburg im April auf Euro 204 geschätzt. Ab Mitte Juli werden Preise von Euro 198 prognostiziert. Die Maisnotierungen an der Matif verbuchten leichte Gewinne und die vorderen Termine beendeten die Handelswoche mit 202,75 und 204,50 €/to. An den US-Weizenbörsen wurde zum Wochenende der positive Trend unterbrochen und in Chicago gaben die beiden führenden Termine jeweils um 7,25 US-Cent/bushel nach. Der Schlusskurs für den Frontmonat lag bei 591,25 US-Cent/bushel und der inzwischen am meisten gehandelte Julitermin notierte mit 599,25 US-Cent/bushel. An der Weizenbörse in Kansas korrigierten die Termine ebenfalls im roten Bereich. Die Meldungen, dass die Straße von Hormus geöffnet wird, belastete die gesamten Märkte und es kam zu Gewinnmitnahmen. Die trockenen Wetterbedingungen in den zentralen und westlichen US-Weizenanbaugebieten gerieten dabei etwas in den Hintergrund. Dabei soll es laut den Prognosen bis Anfang Mai hier keine nennenswerten Niederschläge geben und dadurch könnte sich der sowieso bereits geschwächte Zustand der Pflanzen weiter verschlechtern. Ölsaatenmarkt
Am vergangenen Freitag sorgte die Meldung, dass der Iran die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr vollständig öffnet für einen starken Einbruch der Rohölpreise, welche dann das gesamte Marktumfeld belasteten und auch die EU-Rapssaatfutures sichtbar nach unten zogen. Der alterntige Mai-Kontrakt verbuchte an der Euronext zweistellige Notizverluste und beendete den Börsentag bei 505,75 Euro/t. Die nachfolgenden Liefertermine der Ernte 2026 gaben zwischen 11,75 und 13,25 Euro/t nach. In Kanada folgten die Canola-Futures den negativen Daten des Rohölsektors und den daran angelehnt schwächeren Pflanzenölmärkten mit zweistelligen Kursabschlägen in den roten Kursbereich. Der Frontmonat Mai 2026 beendet die ICE-Sitzung mit einem Minus von 12,50 Can-$/t bei 697,40 Can-$/t. Das kanadische Landwirtschaftsministerium erwartet weiterhin eine kanadische Canolaerzeugung 2026/2027 von 19,2 Mio.t. Die Endbestände wurden auf 1,06 Mio.t beziffert und die kumulierten Exporte lagen bei knapp 5,9 Mio.t und damit etwa 1,5 Mio.t unter dem Vorjahr. Im Fokus des Handels bleibt der Nahost-Konflikt. Die Lage bleibt leider weiterhin unklar und wird die Märkte entsprechend in Bewegung halten !!! US-Sojakomplex: während die Sojaölnotierungen zum Wochenschluss den stark unter Druck geratenen Rohölpreisen (der Iran hatte am Freitag die Straße von Hormus geöffnet) an der CBoT nach unten folgten, konnten die Sojabohnen- und Sojaschrotfutures leicht freundlicher schließen. Innerhalb der aktuellen Computerbörse haben sich die Vorzeichen vom vergangenen Freitag bei allen drei Sojaprodukten wieder gedreht. Die Sojaölkurse notieren sichtbar freundlicher und die Sojabohnen- und Sojaschrotkurse notieren im Minus. Im Fokus des Marktes bleibt der ungelöste Nahost-Konflikt, aktuell scheint sich die Lage wieder zu verschärfen. ZMP

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