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Geringere Menge bei hoher Qualität

|   markttipps

Die Winzer in Deutschland haben 2025 insgesamt 7,55 Mio. Hektoliter und damit 2,6% weniger Wein als im Jahr davor produziert. Destatis führen das auf regional hohe Niederschläge im September zurück, was insbesondere zu geringeren Weinmosterntemengen in den größten Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz führte. Der Anteil der Prädikatsweine an der gesamten Wein- und Mosterzeugung stieg jedoch deutlich auf 29,3%.

Im Jahr 2025 hat das Wetter die Weinproduktion in Deutschland zumindest mengenmäßig ausgebremst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag (30.3.) mitteilte, belief sich die Wein- und Mosterzeugung im vergangenen Jahr auf 7,55 Mio. Hektoliter. Das waren 200.900 Hektoliter oder 2,6% weniger als im Jahr davor. Das Sechsjahresmittel 2019 bis 2024 wurde damit sogar um ein Zehntel verfehlt. Die Wiesbadener Statistiker führen die im Jahresvergleich kleinere Menge auf regional hohe Niederschläge im September zurück. Durch den Regen habe sich die Fäulnisanfälligkeit der Trauben erhöht. Gleichzeitig habe sich der Lesezeitraum verkürzt, was sich insbesondere bei den Weinmosterntemengen in den größten Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz bemerkbar gemacht habe. Die 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1.100 Hektar beziehungsweise 1,1% gesunkene Ertragsrebfläche hatte der Behörde zufolge dagegen nur einen "geringfügigen Einfluss" auf die erzeugte Weinmenge. Deutlich mehr Prädikatswein erzeugt Annähernd 70% der im Jahr 2025 erzeugten Weine waren Weißweine. Auf Rotweine inklusive Roséwein und Rotling entfielen entsprechend gut 30%. Rund 2,21 Mio. Hektoliter beziehungsweise 29,3% der Lese schafften die Einstufung als Prädikatswein. Der Anteil in der höchsten Qualitätsstufe lag damit deutlich höher als 2024, als nur 16,1% als Prädikatswein ausgezeichnet waren. Qualitätsweine machten mit 5,03 Mio. Hektolitern weiter das Gros der Lese 2025 aus. Durch die regional unterschiedliche Witterung fiel die Produktion in den einzelnen Weinanbaugebieten heterogen aus. Während sie im Rheingau, in Rheinhessen und der Pfalz sank, erhöhte sich die Weinerzeugung vor allem in einigen flächenmäßig kleinen Anbaugebieten wie Sachsen und an der Ahr. AgE

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