Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben zuletzt einheitlich nachgegeben. Jungbullen der Handelsklasse R3 kosteten in der Woche zum 17. Mai laut den Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedsstaaten 663,80 Euro/100 Kilogramm Schlachtgewicht (SG); das waren 2,3% weniger als in der Woche zuvor. Besonders stark rutschte der Preis in Rumänien ab. Hier wurde ein Minus von 12,4% verzeichnet. In Polen kam es zu einem Rückgang um 5,4%, in Deutschland um 3,1% sowie in Österreich und Italien um 2,9% beziehungsweise 2,8%. Eine Preiserhöhung gab es nur in Slowenien, und zwar um 2,4%. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurden gemäß den Zahlen der Kommission im Mittel 594,15 Euro/100 kg SG und damit 1,5% weniger als in der Vorwoche gezahlt. Bulgarien meldete einen Abschlag von 14,9%, Kroatien dagegen einen Aufschlag von 14,8%. Die Veränderungsraten der übrigen Länder lagen dazwischen. In Polen und Spanien wurden 3,9% beziehungsweise 3,8% weniger gezahlt, in Österreich 2,6% weniger und in Deutschland 2,2% weniger. Auch in Italien, Frankreich und Irland ging der Preis nach unten, zwischen 0,7 und 1,5%. Dagegen gab es in Dänemark 0,4% mehr für O3-Schlachtkühe. Der Preis für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 verlor laut Kommission um weitere 0,7% und rutschte mit nun 699,97 Euro/100 kg SG unter die Marke von 700,00 Euro/100 kg SG. Ein Grund für den Rückgang war ein kräftiger Abschlag von 11,4% in Lettland. In Polen sank der Preis um 3,7%, in Österreich um 2,5% und in Deutschland um 2,4%. Dagegen konnten sich die Landwirte in Italien über eine Preissteigerung von 4,5% freuen. In Dänemark legte die Notierung um 0,7% zu. Den mit 6,3% größten Aufschlag gab es in Ungarn. AgE






