Die Abwärtsbewegung der durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union hat sich zuletzt leicht abgeschwächt. Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden in der Woche zum 24. Mai laut den Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedsstaaten 657,19 Euro/100 Kilogramm Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 1,0% weniger als in der Vorwoche. In dieser hatte das Minus noch 2,3% betragen. Die maximalen Veränderungen der nationalen Jungbullenpreise sowohl nach oben als auch nach unten betrugen jeweils 13,3%. Gemeldet wurden diese Werte von Rumänien und Ungarn. In Italien stieg die Notierung um 1,7%, in Schweden um 1,2%. Derweil wurde in Österreich 3,2% weniger gezahlt, in Irland 2,3% weniger. In Spanien und Frankreich sank der Preis um jeweils 1,5%, in Deutschland und Dänemark um jeweils 1,2%. Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten gemäß den Zahlen der Kommission im Mittel 592,26 Euro/100 kg SG und damit 0,3% weniger als in der Vorwoche. Gedrückt wurde der Durchschnittspreis von einem Preisabsturz um 35,9% in Kroatien. In Irland fiel die Notierung um 2,1%, in Dänemark um 1,1% und in Belgien um 0,9%. Deutschland meldete einen Abschlag von 0,2%. Derweil wurden in Spanien 0,2% mehr gezahlt. Über den mit 19,4% größten Aufschlag konnten sich die Landwirte in Bulgarien freuen. Der Preis für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 rutschte laut Kommission um weitere 0,6% auf nun 695,72 Euro/100 kg SG nach unten. In Ungarn fiel der Abschlag mit 9,3% am größten aus. Österreichs Rinderhalter mussten eine Preissenkung um 3,3% hinnehmen. In Dänemark gab es für Schlachtfärsen 1,8% weniger, in Spanien 1,3% weniger sowie in Belgien und Deutschland jeweils 1,0% weniger. Von den großen Erzeugerländern verzeichnete nur Italien einen Preisanstieg, und zwar um 0,7%. Mit 4,9% am stärksten legte der Preis in Lettland zu. AgE






