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Durchschnittspreise leicht gesunken

|   markttipps

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben im Durchschnitt zuletzt leicht nachgegeben. Während Schlachtkühe in der zweiten Woche in Folge günstiger wurden, gingen auch die Preise für Jungbullen und Schlachtfärsen in die Abwärtsbewegung über. In Deutschland setzte sich der einheitliche Preisrückgang wie in der Vorwoche fort.

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben zuletzt leicht nachgegeben. Während Altkühe in der zweiten Woche in Folge günstiger wurden, gingen auch die Preise für Jungbullen und Schlachtfärsen in die Abwärtsbewegung über. In Deutschland setzte sich der einheitliche Preisrückgang wie in der Vorwoche fort.
Im Mittel der meldenden Mitgliedsstaaten erlösten Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche zum 15. Februar nach Angaben der EU-Kommission 739,09 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG); das waren 0,2% weniger als in der Woche zuvor. Den mit 3,0% größten Preisabschlag gab es in Slowenien. In Spanien sank der Preis um 2,0%, in Italien um 1,5%, in Deutschland um 1,4% und in Österreich um 1,2%. Unterdessen befestigte sich die Notierung in Polen und Belgien um jeweils 1,0%, in Dänemark um 0,8% und in Frankreich um 0,7%.
Auch der Preis für Schlachtkühe der Kategorie O3 verringerte sich laut Kommission gegenüber der Vorwoche um 0,2%, und zwar auf 617,67 Euro/100 kg SG. Das Minus resultiert auch aus kräftigen Abschlägen von 7,4 und 3,4% in Bulgarien und Portugal. Österreich verzeichnet einen Nachlass um 1,5%, Deutschland um 0,8% und Italien um 0,6%. Derweil konnten sich die Kuhhalter in Schweden über den mit 2,5% größten Preisaufschlag freuen. In Polen legte die Notierung um 1,3% zu, in Frankreich und Belgien um jeweils 0,5%.
Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 erlösten laut Kommission durchschnittlich 735,26 Euro/100 kg SG; das waren 0,3% weniger. Die Entwicklungen in den einzelnen Ländern waren sehr unterschiedlich. Zu Buche schlugen Preisminderungen von 7,2 bis 8,5% in Litauen, Rumänien und Tschechien sowie ein Aufschlag von 9,8% in Lettland. Von den großen Erzeugerländern meldeten nur Italien und Irland Preissteigerungen, konkret von 4,4 und 0,2%. In Österreich verlor die Notierung 1,7%, in Dänemark 1,6%, in Frankreich, Polen und Spanien jeweils zwischen 0,5 und 0,8% sowie in Deutschland 0,4%. AgE

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