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Durchschnittspreise gestiegen

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Die mittleren Preise sowohl für Jungbullen als auch Schlachtkühe und -färsen sind in der Europäischen Union in der Woche zum 14. Juni laut der EU-Kommission allesamt in die Aufwärtsbewegung übergegangen, und zwar mit Aufschlägen von jeweils bis zu 0,6%. In Deutschland fielen die Anstiege mit bis zu 3,2% im Vergleich der einzelnen Länder besonders hoch aus.

In der Europäischen Union sind die Durchschnittspreise für Schlachtrinder zuletzt in eine Aufwärtsbewegung übergegangen, nachdem sie zuvor auf der Stelle getreten oder sogar gesunken waren. In Deutschland legten die Notierungen überdurchschnittlich stark zu. Marktbeobachter führten das auf ein knappes Angebot zurück, mit dem die Nachfrage nicht gedeckt werden konnte. Konkret wurden für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche zum 14. Juni nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 661,68 Euro pro 100 Kilogramm Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,3% mehr als in der Woche zuvor. Die Spannbreite der Veränderungen in den einzelnen Ländern reichte von plus 4,6% in Portugal bis minus 4,0% in Kroatien. In Deutschland ging der Preis um 3,2% nach oben, in den Niederlanden um 2,9% und in Österreich um 1,7%. Dagegen kosteten Jungbullen in Spanien, Dänemark, Polen und Belgien jeweils zwischen 1,2% und 1,8% weniger. Die durchschnittliche Notierung für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 erhöhte sich laut den Kommissionsangaben um 0,6% auf 588,40 Euro/100 kg SG. Den mit 9,7% größten Preisanstieg meldete Bulgarien. In Deutschland gab es 2,2% mehr als zuvor, in Österreich 2,1% mehr. Unterdessen mussten die Landwirte in Slowenien den mit 5,8% größten Rückgang der Notierung hinnehmen. In Irland sank der Preis um 1,7%, in Belgien um 1,4%. Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 erlösten der Kommission zufolge im Durchschnitt 693,32 Euro/100 kg SG und damit 0,3% mehr als in der Vorwoche. Der maximale Aufschlag betrug 26,7% und wurde in Lettland verzeichnet. In Deutschland konnten sich die Landwirte über einen um 2,3% höheren Preis freuen. Die Landwirte in Österreich bekamen 1,0% mehr. Dagegen verringerten sich die Preise in Belgien, Dänemark und Irland sowie Spanien um jeweils zwischen 0,7% und 1,0%. In den Niederlanden ging die Notierung sogar um 25,3% zurück, womit unser Nachbarland den insgesamt größten Abschlag registrierte. AgE

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