Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union sind zuletzt gefallen. Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden in der Woche zum 15. März nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 728,21 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,7% weniger als in der Woche zuvor. Das Minus ergab sich trotz kräftiger Preisaufschläge in Lettland und Rumänien. Von den großen Erzeugerländern meldete Spanien mit 2,3% die stärkste Preisminderung bei Jungbullen, gefolgt von Polen mit 2,1% und Irland mit 1,6%. In Dänemark sank der Preis um 0,8%, in Belgien und Frankreich um jeweils 0,3%. Derweil wurden in Italien 1,4% mehr gezahlt, in Deutschland 0,1%. Für Schlachtkühe der Kategorie O3 wurden laut Kommission 620,06 Euro/100 kg SG und damit 0,4% weniger als in der Vorwoche gezahlt. Gedrückt wurde der Durchschnittspreis auch durch massive Abschläge in Bulgarien und Estland. In Polen ging es um 2,4% nach unten, in Irland um 1,9% und in Italien um 1,4%. Dagegen konnten sich die Landwirte in Österreich über 1,8% höhere Preise freuen. In Dänemark kosteten Schlachtkühe 0,6% mehr, in Frankreich 0,4% sowie in Deutschland und Spanien jeweils 0,3% mehr. Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 notierten den Kommissionsangaben zufolge bei 735,81 Euro/100 kg SG; das waren 0,2% weniger als in der Vorwoche. Starke Ausschläge gab es nach oben wie unten, und zwar in Lettland und Rumänien. Italien verzeichnete einen Aufschlag von 3,0%. In Frankreich gab es für Schlachtfärsen 0,3% mehr, in Deutschland 0,1% mehr. Dagegen mussten die Landwirte in Polen einen Preisrückgang um 2,4% hinnehmen. In Irland bewegte sich der Preis um 1,0% nach unten, in Österreich um 0,9%. AgE






