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Butternotierungen unverändert

|   markttipps

Die Börse in Kempten bot Anfang Februar keinen Raum für große Preisbewegungen im Großhandel für Milchprodukte. Bei Butter blieben die Notierungen unverändert, ebenso beim Allgäuer Emmentaler. Weiter nach unten ging es mit dem Kieler Rohstoffwert. Eine Trendwende hat es offensichtlich an der GDT gegeben. Die dortigen Preise haben seit Mitte Dezember kräftig zugelegt.

Auf der Stelle traten zuletzt die Butternotierungen an der Börse in Kempten. Am Mittwoch (4.2.) wurde Blockbutter - wie in der Vorwoche - in der Spanne von 3,90 bis 4,20 Euro/kg gehandelt. Päckchenbutter ging unverändert für 3,65 bis 4,85 Euro/kg in den Markt. Ebenfalls keine Verschiebungen gab es in Kempten beim Allgäuer Emmentaler. Die Preise bewegten sich unverändert zwischen 7,60 bis 8,40 Euro/kg. Verbilligt haben sich hingegen Emmentaler und Viereckhartkäse. Das obere Ende der Preisspanne wurde deutlich um 20 Cent herabgesetzt, das untere Ende um 10 Cent. Damit ergab sich eine Notierung von 5,10 bis 6,50 Euro/kg.
Auch in Hannover bot sich das gleiche Bild wie in der Vorwoche. Gouda und Edamer als Brotware kosteten weiterhin 3,15 bis 3,60 Euro/kg, während Blockware unverändert in einer Spanne von 3,05 bis 3,40 Euro/kg gehandelt wurde.
Weiter aufwärts bewegten sich die Milchpulvernotierungen für den deutschen Großhandel. Für Magermilchpulver in Futtermittelqualität waren 2,10 bis 2,16 Euro/kg zu zahlen; gegenüber der Vorwoche wurde der obere Wert um 16 Cent erhöht, der untere um 14 Cent. Die Notierung für Ware in Nahrungsmittelqualität lag bei 2,20 bis 2,30 Euro/kg. Am unteren Ende gab es ein Plus von 10 Cent, während das untere um 8 Cent angehoben wurde. Vollmilchpulver verteuerte sich ganz leicht um 2,5 Cent und markierte eine Bandbreite von 2,975 bis 3,075 Euro/kg.
Rohstoffwert weiter auf Talfahrt
Der Kieler Rohstoffwert (KRW), der vom Institut für Ernährungswirtschaft (ife) der Uni Kiel monatlich aus den Notierungswerten für Butter und Magermilchpulver an der Börse Kempten berechnet wird, setzte seine Talfahrt fort und ging mit einem weiteren Minus ins neue Jahr. Der Januarwert lag mit 30,3 Cent je kg Milch um 0,5 Cent beziehungsweise 1,6% unter der im Dezember 2025 ermittelten Zahl. Im Januar 2025 hatte der Rohstoffwert noch bei 52,9 Cent gelegen; binnen Jahresfrist ist er um 22,6 Cent oder 42,7% gefallen.
Trendwende am Weltmarkt?
An der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) geht es hingegen seit Jahresbeginn mit den Preisen steil nach oben; offenbar ist eine Trendwende eingeleitet. Bei der Auktion Dienstag (3.2.) kletterte der Butterpreis im Mittel aller Lieferkontrakte auf umgerechnet 5.716 Euro/t; das waren auf Euro-Basis 8,6% mehr als zwei Wochen zuvor. Seit der letzten Dezemberauktion 2025 hat der Butterpreis bereits um 15,2% zugelegt.
Ein ähnliches Bild bot sich an der GDT bei den Milchpulverprodukten. Für Vollmilchpulver meldete die GDT einen Preis von 3.063 Euro/t; gegenüber der Auktion Mitte Januar ist das ein Zuwachs von 4,8%. Seit Mitte Dezember hat sich Vollmilchpulver um 14,3% aufwärts bewegt. Der Preis für Magermilchpulver pendelte sich zuletzt bei 2.235 Euro/t ein; dies bedeutet im Vorwochenvergleich ein Plus von 9,9%. Der Abstand zur letzten Dezemberauktion beträgt 18,2%. AgE

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