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Blockbutter zieht leicht an

|   markttipps

An der Börse in Kempten zeigte sich der Markt zuletzt stabil. Blockbutter verteuerte sich leicht, während die Notierungen für Päckchenbutter und Käse weitgehend unverändert blieben. Schwächer entwickelten sich hingegen die Preise für Milchpulver, sowohl in Futter- als auch Lebensmittelqualität. Die Milchanlieferungen befinden sich derzeit auf einem saisonalen Plateau, könnten jedoch mit den steigenden Temperaturen in den kommenden Wochen zurückgehen.

Kaum Veränderungen gab es am Mittwoch (27.5.) bei den Notierungen an der Börse in Kempten. Für Bewegung sorgte in einem leicht belebten Markt allein Blockbutter, die etwas teurer wurde. Die Notierungskommission setzte die Preisspanne am unteren Ende um 5 Cent auf 3,85 bis 3,95 Euro/kg hoch. Päckchenbutter wurde wie in der Vorwoche bei einer sehr guten Nachfrage für 3,85 bis 4,45 Euro/kg gehandelt. Auch bei Käse bot die Kemptener Börse kein neues Bild. Erneut wurde die Notierung für Emmentaler und Viereckhartkäse auf dem Vorwochenniveau von 4,90 bis 6,40 Euro/kg belassen. Allgäuer Emmentaler, der in der Vorwoche nicht notiert wurde, ging mit einem Preisband von 7,50 bis 8,35 Euro/kg in den Markt, was dem Stand von Mitte Mai entsprach. In Hannover herrschte ebenfalls Flaute bei den Notierungen für Gouda und Edamer. Blockware wurde wiederum für 3,45 bis 3,65 Euro/kg angeboten, Brotware für 3,60 bis 3,80 Euro/kg. Abschläge waren hingegen bei Magermilchpulver für den deutschen Großhandel zu verzeichnen. Ware in Futtermittelqualität kostete 2,52 bis 2,57 Euro/kg; an beiden Enden wurde der Preis um 10 Cent reduziert. Bei Ware in Lebensmittelqualität verbilligte sich der untere Wert um 6 Cent, der obere um 3 Cent; dies ergab einen Preiskorridor von 2,80 bis 3,05 Euro/kg. Auch Vollmilchpulver wurde günstiger verkauft, und zwar für 3,25 bis 3,35 Euro/kg. Hier gab der niedrigere Wert um 5 Cent nach, der höhere um 7 Cent. Nach Angaben der Börse Kempten hielt Ende Mai bundesweit der saisonale Höhepunkt der Milchanlieferungen an. Es zeigte sich weiterhin eine stabile Plateauphase. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen dürfte das Milchaufkommen in den kommenden Wochen jedoch zurückgehen. In Nordrhein-Westfalen waren die Milchanlieferungen in der vorletzten Maiwoche nur noch 0,1% höher als in der Vorwoche. Auch der Vorsprung zur Vorjahreswoche wurde kleiner; er lag bei 12%. AgE

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