Düngemittel-Kontrakte:
Sperrungen von Verkehrswegen oder Brücken sind in Deutschland an der Tagesordnung. Das kennen wir, hat aber die Ursache in der höheren Belastung und der mangelnden Instandhaltung.
In der Welt scheinen Sperrungen ein probates Mittel zu sein, um höhere Preise für die eigenen Produkte durchzusetzen.
Die weltweite Versorgung mit Düngemitteln steht erneut unter Druck. Steigende Energiepreise, geopolitische Konflikte und gestörte Handelswege haben die Preise für Stickstoff-, Phosphat- und Kalidünger deutlich steigen lassen. Besonders betroffen sind Länder, die ihre Düngemittel importieren müssen.
Wir haben die erste Tranche für die Düngesaison 2027 gekauft.
Auch Ihnen empfehlen wir eine Teilmenge einzudecken.
Wir bieten wie in den Vorjahren Düngemittel auf Kontrakt zum festen Preis an:
Kalkammonsalpeter 27 N OCI 37,90 € Tagespreis 39,90 €!
Schwefeldünger 24 N 7 S OCI 39,90 €
Preise lose ab Lager je 100 kg zzgl. Mwst, Mindestmenge Kontrakt 10 to
Begrenzte Menge, Preise freibleibend. Wenn weg dann weg!
Ware kann 2026 und 2027 abgeholt werden. Zahlung bei Abholung und die Restmenge aus dem Kontrakt wird im Januar 2027 berechnet.
Am Weizenmarkt warten die Händler die weitere Entwicklung ab. Die EU-Exporte starteten schwach in die neue Saison.
Pamira Sammelaktion Restentleerte Pflanzenschutzbehälter 11.08 - 12.08.2026 8:00 bis 17:00 Uhr 12:00 bis 13:00 Uhr geschlossen. Geschäftsstelle Börholz 4, 41379 Brüggen Tel.: 02157 8797- 13 Bedingungen für die Annahme der Pflanzenschutzbehälter: • restentleert und gespült • nach Kunststoff, Metall und Beuteln sortiert • Behälter über 60l durchtrennt • Deckel separat gesammelt
Getreide: Die Weizen-Futures an der Euronext gaben am Dienstag den vierten Tag in Folge nach. Der meistgehandelte Frontmonat September verlor 1,50 Euro auf 227,75 Euro je Tonne.
Die Stimmung am Weizenmarkt bleibt von großer Vorsicht geprägt. Händler beobachten weiterhin die Lage am Schwarzen Meer. Derzeit lässt sich nicht abschätzen, ob die Risiken für den globalen Getreidehandel in den aktuellen Kursen bereits vollständig eingepreist sind oder ob sie möglicherweise überbewertet werden. Ein klareres Bild über die Preisentwicklung wird sich erst ergeben, wenn sich an der aktuellen Situation bis Ende September nichts ändert und die Nachfrage aus den Importländern anzieht.
Dem weitgehenden Zusammenbruch der ukrainischen Weizenexporte wird bislang keine große Bedeutung beigemessen: Die Ukraine liefert pro Monat gut eine Million Tonnen auf den Weltmarkt – eine Menge, die von anderen Ländern aufgefangen werden kann. Ein Ausfall der russischen Weizenexporte würde deutlich schwerer wiegen. Die Verladungen in den russischen Exporthäfen laufen jedoch weiter, wenn auch auf gedrosseltem Niveau. Im Hafen von Noworossijsk gilt nach wie vor ein nächtliches Fahrverbot für Schiffe, das die Logistik aber kaum belastet.
Am Dienstagabend meldete Reuters, dass drei russische Getreideexportterminals am Schwarzen Meer die Getreideanlieferungen per Lkw eingeschränkt hätten. Diese Maßnahme könnte im Zusammenhang mit der Sperrung des Asowschen Meeres für den Schiffsverkehr stehen. Über diese Route werden normalerweise 25 bis 30 Prozent der russischen Weizenexporte abgewickelt. Eine Alternative sind die direkt am Schwarzen Meer gelegenen russischen Häfen, die allerdings nur per Lkw und Bahn erreicht werden können. Ein daraus resultierender Anstieg der Lkw-Lieferungen könnte die Kapazitäten der dortigen Terminals überlasten – was eine Erklärung für den Annahmestopp wäre.
Das auf Russland spezialisierte Beratungsunternehmen SovEcon teilte am Dienstag mit, dass es seine Prognose für die russischen Weizenexporte im Wirtschaftsjahr 2026/27 um 1,9 Millionen Tonnen auf 44,6 Millionen Tonnen gesenkt habe, da die Schifffahrt im Asowschen Meer weiterhin gesperrt sei. SovEcon erklärte, man gehe nicht davon aus, dass sich die Schifffahrt im Asowschen Meer – die durch den Konflikt in der Ukraine beeinträchtigt wurde – in den kommenden Wochen normalisieren werde, „obwohl eine gewisse Erholung im Verlauf der Saison weiterhin möglich bleibt“. Die aktuelle Exportprognose des USDA für Russland liegt bei 47,5 Millionen Tonnen Weizen.
Belastet wird die Stimmung am Weizenmarkt aktuell durch die schwache Exportnachfrage. Die Länder im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika haben große Weizenernten eingebracht und stehen deshalb nicht unter Zugzwang. Einzelne Staaten schirmen ihren Markt ab: Marokko hat mit einem noch bis Ende August geltenden Zoll faktisch ein Importverbot verhängt.
Die schlechteren Bestandsbewertungen für Mais in den USA sorgten am Dienstag an der CBoT für Gewinne. Der am Montagabend nach Börsenschluss veröffentlichte Crop Progress Report hatte gezeigt, dass nur noch 63 Prozent der Maisflächen als gut bis ausgezeichnet bewertet wurden. Das waren vier Prozentpunkte weniger als in der Woche zuvor; Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um zwei Prozentpunkte gerechnet. Die hohen Temperaturen in der ersten Julihälfte haben dem Mais in den USA offenbar stärker zugesetzt als erwartet.
Raps: Wer hoch fliegt, fällt tief... Wenn man sich den Chart des Rapses anschaut, denkt man genau das. In den vergangenen Wochen war an der MATIF ein täglicher positiver Anstieg beim Raps zu beobachten. Gründe hierfür waren die zunehmenden Spannungen im Ukraine-Russland-Konflikt sowie die schweren Angriffe auf die ukrainischen Schwarzmeerhäfen, welche das Exportpotenzial der Ukraine deutlich einschränken könnten. Dadurch korrigierten sowohl Raps als auch Weizen an der MATIF stark nach oben. Doch auch im Laufe der aktuellen Woche zeigt sich, wie volatil der Markt sein kann. Seit Beginn dieser Woche befindet sich der Raps in einem starken Abwärtstrend. Doch woran liegt das? Ist es der Erntedruck –obwohl die Ernten europaweit schlechter ausfallen? Handelt es sich um einen Abbau von Long-Positionen der Marktteilnehmer an der MATIF? Zieht der europäische Markt lediglich die Entwicklung des US-Marktes nach? Oder gelangen möglicherweise doch kleinere Mengen aus der Ukraine in die EU? Die MATIF beendete den Handel mit leichten Verlusten. Gleichzeitig stellen die anhaltenden logistischen Engpässe weiterhin eine erhebliche Belastung für die Kassamärkte in Mittel- und Osteuropa dar. Begrenzte Transportkapazitäten im Schwarzen Meer und auf der Donau, Schwierigkeiten bei Bahnlieferungen in Richtung Constanța sowie die knappe Verfügbarkeit von Lkw erschweren den Getreidehandel. Dadurch steigen die Transportkosten, während die Abwicklung der Warenströme zunehmend komplizierter wird.
Die Ölpreise fielen am Dienstag um fünf Prozent auf ein Zwei-Wochen-Tief. Händler hofften, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eingefroren wird. Eine grundsätzliche Lösung ist aber weiterhin nicht in Sicht. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt stark eingeschränkt, was die Ölpreise langfristig stützen sollte. In der Nacht zum Mittwoch kam es wieder zu gegenseitigen Angriffen. Daraufhin stiegen die Ölpreise am Morgen um rund drei Prozent, was den Preisrückgang beim Raps bremsen könnte.






