Pamira Sammelaktion Restentleerte Pflanzenschutzbehälter 11.08 - 12.08.2026 8:00 bis 17:00 Uhr 12:00 bis 13:00 Uhr geschlossen. Geschäftsstelle Börholz 4, 41379 Brüggen Tel.: 02157 8797- 13 Bedingungen für die Annahme der Pflanzenschutzbehälter: • restentleert und gespült • nach Kunststoff, Metall und Beuteln sortiert • Behälter über 60l durchtrennt • Deckel separat gesammelt
Düngemittel-Kontrakte:
Sperrungen von Verkehrswegen oder Brücken sind in Deutschland an der Tagesordnung. Das kennen wir, hat aber die Ursache in der höheren Belastung und der mangelnden Instandhaltung.
In der Welt scheinen Sperrungen ein probates Mittel zu sein, um höhere Preise für die eigenen Produkte durchzusetzen.
Die weltweite Versorgung mit Düngemitteln steht erneut unter Druck. Steigende Energiepreise, geopolitische Konflikte und gestörte Handelswege haben die Preise für Stickstoff-, Phosphat- und Kalidünger deutlich steigen lassen. Besonders betroffen sind Länder, die ihre Düngemittel importieren müssen.
Für viele Landwirte bedeutet das höhere Produktionskosten oder den Verzicht auf notwendige Düngergaben. Die Folge sind häufig geringere Erträge und steigende Lebensmittelpreise. Besonders in ärmeren Regionen Afrikas und Asiens wächst dadurch das Risiko von Hunger und Ernährungsunsicherheit.
Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie abhängig die weltweite Landwirtschaft von stabilen Lieferketten und bezahlbarer Energie ist. Ohne ausreichende Düngung lassen sich die Erträge vieler Kulturpflanzen nicht aufrechterhalten. Deshalb ist die Düngerkrise weit mehr als ein Problem der Landwirtschaft – sie betrifft die globale Ernährungssicherheit und letztlich jeden Verbraucher.
Wir haben die erste Tranche für die Düngesaison 2027 gekauft.
Auch Ihnen empfehlen wir eine Teilmenge einzudecken.
Wir bieten wie in den Vorjahren Düngemittel auf Kontrakt zum festen Preis an:
Kalkammonsalpeter 27 N OCI 37,90 €
Schwefeldünger 24 N 7 S OCI 39,90 €
Preise lose ab Lager je 100 kg zzgl. Mwst, Mindestmenge Kontrakt 10 to
Begrenzte Menge, Preise freibleibend. Wenn weg dann weg!
Ware kann 2026 und 2027 abgeholt werden. Zahlung bei Abholung und die Restmenge aus dem Kontrakt wird im Januar 2027 berechnet.
Getreide: Heute mal kurz und knapp von der Agravis: Trumps Zollpolitik steht erwartungsgemäß im Fokus, da Ende dieser Woche die 150-Tage-Frist ausläuft, die den USA vorübergehend erlaubte, neue Zölle zu erheben, nachdem der Supreme Court im Februar Teile der Zollpolitik Trumps als nicht rechtmäßig eingestuft hatte.
Auch der Krieg bleibt im Fokus. Vor allem im Schwarzmeerraum hält die Intensität der Kämpfe auf beiden Seiten weiter an. Wie lange das noch so weitergeht, ist schwer abzuschätzen. Ich denke dabei immer noch an Berichte, wonach es sich um eine etwa 40 Tage dauernde Aktion handeln soll.
Der Iran-Krieg hält die Dieselpreise ebenfalls auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig sind die Dieselbestände in der EU zuletzt deutlich gefallen. Und dann bleibt da noch das Wetter: Der Weizengürtel Kanadas ist es trockener als im Vorjahr (im Rapsgürtel sehr nass), der westliche Maisgürtel der USA trockener als im Vorjahr, und auch in den wichtigsten Maisanbauregionen der EU ist es –mit Ausnahme von Polen und Rumänien –deutlich zu trocken. Die Anzahl der Themen, die beobachtet werden müssen, bleibt also hoch.
Weizen: Die US-Weizennotierungen fanden am Dienstag zurück in die Spur. An der Chicago Board of Trade (CBoT) gewann der September 4,00 US-Cent auf 678,00 US-Cent/bushel (218,34 €/t). Die Hard-Red-Winter-Wheat-Notierungen schlossen sogar noch etwas fester. Hier legte der September um 9,25 US-Cent auf 733,00 US-Cent/bushel zu.
Die Entwicklungen im Schwarzen und Asowschen Meer dominieren weiterhin das Handelsgeschehen. Demnach legte Russland am Dienstag per Dekret fest, dass Handelsschiffe in den Häfen von Asow und Kavkaz nur noch an Liegeplätzen festmachen dürfen, die über eine Luftabwehr verfügen. Marktbeobachtern zufolge sind sich die Händler aktuell uneins darüber, welche Risikoaufschläge angesichts der jüngsten Eskalation zwischen Russland und der Ukraine gerechtfertigt sind.
Daneben reagierte der Handel bullisch auf das Update des US-Agrarministeriums (USDA) zur Bestands- und Ernteentwicklung vom späten Montagnachmittag. Laut diesem hat sich der Zustand der Sommerweizenbestände spürbar verschlechtert. 53 Prozent der Bestände wurden in die Top-Kategorien gut und ausgezeichnet eingeordnet. In der Vorwoche waren es noch 58 Prozent. Die Analysten hatten im Mittel 56 Prozent prognostiziert. 86 Prozent der Bestände sind inzwischen aufgelaufen, was sich in etwa mit dem Fünfjahresmittel deckt.
An der Euronext in Paris tendierte der Weizen erneut seitwärts, nur diesmal mit roten Vorzeichen. Der September notierte 0,50 € im Minus bei 234,75 €/t. Die Beratungsgesellschaft Argus Media senkte die Prognose für die französische Weichweizenproduktion auf 30,8 Mio. t. Hintergrund ist die Rekordhitzewelle aus dem Juni. Damit liegt der Wert 7,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Flächenerträge werden bei 6,7 t/ha gesehen, was 6,5 Prozent unter dem Zehnjahresmittel liegt.
Mais: Die US-Maisnotierungen blieben ihrem Aufwärtstrend treu. Der September schloss an der CBoT 3,25 US-Cent im Plus bei 452,75 US-Cent/bushel (155,11 €/t) und markierte damit ein Zweimonatshoch. Die Kauflaune resultierte unverändert aus den ungünstigen Wetterprognosen, der Eskalation im Schwarzen Meer sowie der jüngsten Rohölrally.
In seinem Bestands-Update hielt sich das USDA mit Blick auf den Mais vorerst zurück. Nachdem Teile des US-Maisgürtels zuletzt unter einer Hitzewelle litten, befürchteten einzelne Analysten größere Qualitätsabstriche. Schließlich befindet sich inzwischen ein großer Teil der Bestände in der Blüte. Letztlich ordnete das USDA 67 Prozent in die beiden Top-Kategorien gut und ausgezeichnet ein, ein Minus von einem Prozentpunkt auf Wochensicht. Ferner liegt der Wert weiterhin über dem Fünfjahresmittel von 65 Prozent.
An der Euronext konsolidierte der Mais nach der jüngsten Rally leicht. Der meistgehandelte November verlor 1,00 € auf 251,75 €/t.
Euro: Die zahlreichen geopolitischen Krisenherde machten es dem Euro schwer, die Marke von 1,14 US-$ zu behaupten.






