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20/2026

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Die diesjährige Folienentsorgung findet am (16.+17.06.2026) in Brüggen, Boerholz 4, statt. Bei der Abgabe von Folien ist bitte zu beachten, dass Folien getrennt gesammelt werden: - Silofolie und Unterziehfolie Ballenstretchfolie Lochfolie kernlos gewickelt, Vlies kernlos gewickelt, Agrarfolienmix (Spargelfolie, Kulturschutznetze, Mulch Folien, weiteres auf Anfrage) Weiter gelten folgende Annahmebedingungen: - - Die Ware muss bei der Abgabe besenrein bzw. von grobem Schmutz befreit sein. Des Weiteren dürfen keine Fremdstoffe wie Eisen, Holz, Reifen, Kerne und andere, vermischt sein. Eine Anmeldung der Mengen unter Angabe der geplanten Abgabemenge in Kubikmeter ist wünschenswert: 02157-879717

Pamira Sammelaktion Restentleerte Pflanzenschutzbehälter 11.08.2026-12.08.2026 von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr, mittags geschlossen von 12:00 bis 13:00 Uhr. Annahmestelle: Geschäftsstelle Boerholz, Boerholz 4, 41379 Brüggen Tel.: 02157 8797-17

Das USDA hat im WASDE-Report die globalen Weizenendbestände deutlich kleiner geschätzt als erwartet. In der kommenden Saison wird auch beim Mais ein erhebliches Defizit vorhergesagt.

Das USDA hat im WASDE-Report die globalen Weizenendbestände deutlich kleiner geschätzt als erwartet. In der kommenden Saison wird auch beim Mais ein deutliches Defizit vorhergesagt.

Das USDA zeichnet in seinem ersten Ausblick auf die Saison 2026/27 für die Weizenversorgung ein pessimistisches Bild. Die globale Weizenernte wird auf 819,1 Millionen Tonnen geschätzt, das sind 24,8 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr. Beim Verbrauch wird eine Menge von 823,2 Millionen Tonnen vorhergesagt, was gegenüber der Vorsaison ein minimaler Rückgang von 0,3 Millionen Tonnen ist. Obwohl die kommende Ernte die zweitgrößte in der Geschichte sein könnte, sinken die globalen Endbestände auf 275,0 Millionen Tonnen, das sind 3,9 Millionen Tonnen weniger als im Jahr zuvor.

Für den Rückgang der globalen Produktion 2026/27 sind vor allem die USA verantwortlich. Die neue Ernte wird auf 42,5 Millionen Tonnen geschätzt, das sind 13,5 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr. Analysten hatten zwar mit einem Minus gerechnet, dass es so groß ausfällt, kam aber überraschend. Die Kurse an den Börsen in den USA zogen daraufhin deutlich an.

Ein Rückgang der Weizenerzeugung wird auch für andere Exportnationen wie Argentinien (21 Millionen Tonnen; minus 6,9 Millionen Tonnen), Australien (30 Millionen Tonnen; minus 6,0 Millionen Tonnen), Kanada (35 Millionen Tonnen; minus 5,0 Millionen Tonnen), die Europäische Union (136 Millionen Tonnen; minus 9,1 Millionen Tonnen), Russland (86 Millionen Tonnen; minus 4,3  Millionen Tonnen) und die Ukraine (23 Millionen Tonnen; minus 1,1 Millionen Tonnen) erwartet.

Einen Anstieg sieht das USDA in Indien (118 Millionen Tonnen; plus 5,7 Millionen Tonnen), in der Türkei (21 Millionen Tonnen; plus 4,2 Millionen Tonnen), im Iran (16 Millionen Tonnen; plus 2,5 Millionen Tonnen), in Ägypten (10 Millionen Tonnen; plus 0,8 Millionen Tonnen) und in Marokko (7,5 Millionen Tonnen; plus 4,0 Millionen Tonnen).

In ganz Nordafrika steigt die Produktion um 5,7 Millionen Tonnen auf 23,1 Millionen Tonnen, und im Mittleren Osten um 10,4 Millionen Tonnen auf 47,4 Millionen Tonnen. Dadurch verringert sich in diesen Ländern auch der Importbedarf, und zwar um 4,3 Millionen Tonnen auf 29 Millionen Tonnen in Nordafrika und um 3,7 Millionen Tonnen auf 26,7 Millionen Tonnen im Mittleren Osten. Bei den gesamten globalen Weizenimporten rechnet das USDA mit einem Rückgang um 10,0 Millionen Tonnen auf 207,3 Millionen Tonnen.

Ein Blick auf den größten Weizenproduzenten und -Verbraucher zeigt, dass das USDA die Importe Chinas unverändert zum Vorjahr auf 6 Millionen Tonnen schätzt, während bei der chinesischen Produktion ein Anstieg um 1 Million Tonnen auf 141 Millionen Tonnen erwartet wird. Beim Verbrauch wird ein Rückgang von 2 Millionen Tonnen auf 148 Millionen Tonnen erwartet. Die Endbestände sollen um 2 Millionen Tonnen auf 120,8 Millionen Tonnen sinken.

Die globale Maisproduktion 2026/27 schätzt das USDA auf 1.295,4 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 17,3 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Der Verbrauch steigt dagegen um 4,3 Millionen Tonnen auf 1,314,8 Millionen Tonnen an. Die globalen Endbestände sinken so im Jahresvergleich um 19,5 Millionen Tonnen auf 277,5 Millionen Tonnen. Analysten hatten mit einem weniger starken Rückgang auf 288,5 Millionen Tonnen gerechnet.

Die Ernte in den USA schätzt das USDA auf 406,3 Millionen Tonnen, das sind 26 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr und entspricht den Erwartungen der Analysten. Die Mais-Futures an der CBoT notierten nach der Veröffentlichung des Berichts im Plus, wobei die höheren Kurse für Weizen und Sojabohnen auf den Maismarkt ausstrahlten.

Bei Sojabohnen sagt das USDA eine Rekordernte von 441,5 Millionen Tonnen voraus, ein Anstieg von 13,9 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Die Produktion in den USA soll um 4,7 Millionen Tonnen auf 120,7 Millionen Tonnen steigen, die in Brasilien um 6 Millionen Tonnen auf 186 Millionen Tonnen und die in Argentinien um 2 Millionen Tonnen auf 50 Millionen Tonnen. Beim globalen Verbrauch wird mit einem Plus von 14,1 Millionen Tonnen auf 440,7 Millionen Tonnen gerechnet. Die globalen Endbestände sinken dadurch um 0,3 Millionen Tonnen auf 124,8 Millionen Tonnen.

Die Zahlen waren im Großen und Ganzen so erwartet worden. Bei den globalen Endbeständen hatten Analysten im Durchschnitt mit einer etwas größeren Menge von 126,1 Millionen Tonnen gerechnet. Die Sojabohnen-Futures an der CBoT zogen nach der Veröffentlichung des Berichts deutlich an, auch Sojamehl und Sojaöl verbuchten Gewinne.

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