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06/2026

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Getreide: Viele Unbekannte!

Die US-Regierung bringt langsam mehr Klarheit in die offenen Biokraftstofffragen. Sie veröffentlichte ihren Vorschlag, wie die Subventionen ab 2026 verteilt werden könnten. Der Vorschlag, dass Subventionen kommen, stütze den Sojaölkurs an der Börse in Chicago gestern kräftig (und auch die Kurse von Sojabohnen und Raps an den Börsen in Kanada oder Matif). Aber wie immer gilt: es ist nur ein Vorschlag, die Anhörung der Verbände zu diesem Vorschlag läuft bis Mai…Viele Details, wie die Subventionen verteilt werden, sind aber noch nicht geklärt. Also bleiben noch viele offene Fragen. Was anscheinend aber klar ist, dass der Bürokratieaufwand, um an den Subventionen zu gelangen, deutlicher steigen wird (alle reden von Bürokratieabbau…).

Wenn wir schon bei der Politik sind, führt kein Weg an Herrn Trumps Äußerungen vorbei. Er verkündete, dass ein Handelsabkommen mit Indien kurz vor der Tür steht. Er verkündete Inhalte, die aber im gleichen Atemzug von der indischen Regierung verneint worden sind. Was stimmt denn jetzt?

Dann kam auch noch einmal der Irankonflikt auf die Agenda. Das US-Militär erklärte, dass sie eine iranische Drohne abgeschossen habe. Marktteilnehmer im Rohölmarkt wurden daraufhin wieder nervöser und der Rohölpreis schloss fester.

Dann schauen wir auf Argentinien. In den letzten Tagen steigt die Anzahl der Berichte über die trockene Wetterlage im Maisanbaugebiet dort deutlich an. Aktuell gewittert es in den südlichen Anbauregionen. Wie viel Regen wird dann heute noch fallen und wie viel Regen kommt bis zum Montag in der kommenden Woche?

Das Winterwetter im Schwarzmeerraum rückt auch etwas stärker in den Fokus. Dort vermuten manche Marktbeobachter größere Auswinterungsschäden beim Wintergetreide durch die anhaltend kalte Wetterlage. Auszuschließen ist das alles nicht, vor allem in den südlichen Anbauregionen der Ukraine. Aber im Zentrum Russlands liegen gerade über dem Weizen 50-60cm Schnee. Da müssten dann kräftige Löcher gegraben worden sein, um Schäden schon messen zu können.

Wenn wir schon beim Wetter in Europa sind: Die kalte Wetterlage im Schwarzmeerraum soll bleiben, vielleicht kommen in die kalten Regionen der EU bald wieder wärmere Temperaturen.

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