Warenrückvergütung für das Geschäftsjahr 2025:
Vorstand und Aufsichtsrat haben in der Sitzung vom 16. Dezember 2025 eine Warenrückvergütung von 1 % auf Bezug und Absatz der Mitglieder im Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Also nicht nur für Waren die Sie bei uns beziehen, sondern auch erstmalig für Ihre Getreidelieferungen an uns.
Die Auszahlung erfolgt je zur Hälfte auf dem Kundenkonto und dem Geschäftsguthabenkonto.
Die Abrechnungen und ein neuer Kontoauszug des Mitgliederguthaben gehen Ihnen in den nächsten Tagen per Post zu.
Weiterhin haben wir Zeichnungsbelege über noch zu zeichnende Geschäftsanteile zugesandt. Bitte Unterschreiben und per Mail an info@rmsn.de.
Nach Eintragung der Anteile erhalten Sie eine Bestätigung.
Getreide: Der Euro ist so stark wie zuletzt im Sommer 2021. Die Weizenkurse an der Euronext sacken auf ein Fünf-Wochen-Tief ab.
Der Frontmonat März schloss mit einem Minus von 1,75 Euro bei 187,25 Euro je Tonne. An der CBoT legte der März 2026 um 0,75 Cent auf 523,25 Cent je Bushel zu, während spätere Termine leicht fielen.
Der Euro ist am Dienstag erstmals seit Juni 2021 wieder auf mehr als 1,20 US-Dollar gestiegen. Dies verschlechtert die Exportchancen für europäischen Weizen, was an der Euronext für fallende Kurse sorgte. Der Frontmonat März gab auf ein Fünf-Wochen-Tief nach.
In Chicago bewegte sich nicht viel. Händler schätzen weiter ab, ob der Wintersturm am Wochenende größere Schäden angerichtet haben könnte. Am Montag fielen die Temperaturen in Teilen von Kansas und Texas auf minus 18 Grad Celsius und erreichten damit Rekordtiefstwerte. Von Kansas nach Süden hin war ein Großteil der Winterweizenfelder mit Schnee bedeckt, der sie vor der bitteren Kälte schützen kann, teilte das USDA in seinem täglichen Wetterbericht mit.
Auf der Nachfrageseite wurde eine Weizenausschreibung Tunesiens registriert, bei der erneut Weizen aus Argentinien am billigsten sein könnte.
Das Beratungsunternehmen SovEcon erhöhte die Prognose für die russischen Weizenexporte 2025/26 um 1,1 Millionen Tonnen auf 45,7 Millionen Tonnen. Gründe seien das hohe Exporttempo und das große Angebot. In einer ersten Prognose für die Weizenexporte 2026/27 wird ein deutlicher Rückgang auf 39,6 Millionen Tonnen vorhergesagt.
Die EU-Weizenexporte erreichten vom 1. Juli 2025 bis zum 23. Januar 2026 12,38 Millionen Tonnen, verglichen mit 12,44 Millionen Tonnen im Vorjahr, zeigen die wöchentlichen Daten der Kommission. Die gesamten Exporte einschließlich Durum und Mehl liegen nun bei 13,88 Millionen Tonnen, das sind 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Importe sanken dagegen um 45 Prozent auf 3,38 Millionen Tonnen. Hauptgrund sind sinkende Lieferungen aus der Ukraine, die von 3,27 Millionen Tonnen auf 487.000 Tonnen einbrachen. Die Weichweizenexporte Deutschlands in Drittstaaten liegen nun bei 993.000 Tonnen.






